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Osteopathie / Sanfte Chiropraktik 2019-08-28T14:06:15+02:00

Ostheopathie

Im Idealfall sind alle Gewebe unseres Körpers harmonisch miteinander verbunden. Werden Bewegungen einzelner Körperstrukturen wie Knochen, Muskeln, Sehnen oder auch Organen eingeschränkt, kann es zu Störungen, Schmerz und Beschwerden kommen.

Die lebensnotwendige Bewegungsfähigkeit und Harmonie des Körpers zu bewahren oder wiederherzustellen, ist das Ziel der Osteopathie. Osteopathie ist eine ist eine Sonderform der manuellen Therapie (lat. manus = Hand) und wurde Ende des 19. Jhs. von dem amerikanischen Arzt Dr. Andrew Taylor Still (1828-1917) entwickelt. Sie dient der Diagnose und gezielten Behandlung von Funktionsstörungen des Körpers.

Die Osteopathie gliedert sich in drei Behandlungsbereiche, die miteinander in Verbindung stehen und sich durch ihre Funktion und Struktur gegenseitig positiv und auch negativ beeinflussen können:

– Parietale Osteopathie: Behandlung von Muskeln, Knochen und Gelenken,
– Viscerale Osteopathie: Behandlung der inneren Organe, Gefäße
– Cranio-sacrale Osteopathie: Behandlung von Schädelknochen, Kreuzbein, Hirn- und Rückenmarkshäuten

Die vier Grundprinzipien:

  • Der Mensch ist eine Einheit aus Körper, Geist und Seele. Bei der osteopathischen Diagnosestellung und Behandlung beziehen wir daher den gesamten Körper (unabhängig von der Beschwerdestelle), die Lebensumstände, die Psyche etc. mit ein.
  • Der Körper verfügt über Selbstheilungskräfte. Mit Hilfe der Osteopathie sollen Blockaden, wie Bewegungseinschränkungen, die die Regulationsfähigkeit behindern, beseitigt werden und somit körpereigenen Heilungsprozess anregen.
  • Zwischen Struktur und Funktion besteht eine Wechselbeziehung. So folgt die Form der Funktion. Eine gestörte Funktion über einen längeren Zeitraum kann zu einer gestörten Gewebestruktur führen, sowohl auch z. B. ein Strukturschaden zu einer Funktionseinschränkung.
  • Freies Gewebe ist beweglich und durchlässig. Der ungestörte Fluss in Arterien, Venen, Kapillaren, Lymphgefäßen und im Hirn-Rückenmark-System ist in der Osteopathie die Basis für gesundheitliche Regulationsfähigkeit.

Anwendung:

Für die osteopathische Behandlung stehen uns eine Vielzahl verschiedener Behandlungstechniken zur Verfügung. Die Auswahl richtet sich nach der individuellen Diagnose. Die Behandlungsdauer ist dementsprechend unterschiedlich und kann von 30 Minuten bis hin zu über 60 Minuten betragen.

Bringen Sie bitte zu jeder Behandlung ein großes Handtuch mit und tragen Sie bequeme Kleidung.

Die Osteopathie wird in Deutschland, im Gegensatz beispielsweise zu den USA, von der schulmedizinischen Wissenschaft kaum anerkannt, weil sich die schulmedizinischen bzw. osteopathischen Auffassungen der Krankheitsursachen und ihrer Behandlung zu deutlich unterscheiden. Deshalb weisen wir aus rechtlichen Gründen, dass in beispielhaft aufgeführten Anwendungsgebieten, weder ein Heilversprechen, noch die Garantie einer Linderung und / oder Verbesserung der Krankheit liegen kann. Trotz einiger Studien, sind keine wissenschaftlichen Beweise zur Wirksamkeit der Therapie anerkannt.