Osteopathie / Sanfte Chiropraktik

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Osteopathie / Sanfte Chiropraktik 2019-08-17T16:45:09+02:00

Osteopathie ist eine Sonderform der manuellen Therapie (lat. manus = Hand) und wurde Ende des 19. Jhs. von dem amerikanischen Arzt Dr. Andrew Taylor Still (1828-1917) entwickelt. Sie dient der Diagnose und gezielten Behandlung von Funktionsstörungen des Körpers.

Die Osteopathie gliedert sich in drei Behandlungsbereiche, die miteinander in Verbindung stehen und sich durch ihre Funktion und Struktur gegenseitig positiv und auch negativ beeinflussen können:

– Parietale Osteopathie: Behandlung von Muskeln, Knochen und Gelenken,
– Viscerale Osteopathie: Behandlung der inneren Organe, Gefäße
– Cranio-sacrale Osteopathie: Behandlung von Schädelknochen, Kreuzbein, Hirn- und Rückenmarkshäuten

Die vier Grundprinzipien:

  • Der Mensch ist eine Einheit aus Körper, Geist und Seele. Bei der osteopathischen Diagnosestellung und Behandlung beziehen wir daher den gesamten Körper (unabhängig von der Beschwerdestelle), die Lebensumstände, die Psyche etc. mit ein.
  • Der Körper verfügt über Selbstheilungskräfte. Mit Hilfe der Osteopathie sollen Blockaden, wie Bewegungseinschränkungen, die die Regulationsfähigkeit behindern, beseitigt werden und somit körpereigenen Heilungsprozess anregen.
  • Zwischen Struktur und Funktion besteht eine Wechselbeziehung. So folgt die Form der Funktion. Eine gestörte Funktion über einen längeren Zeitraum kann zu einer gestörten Gewebestruktur führen, sowohl auch z. B. ein Strukturschaden zu einer Funktionseinschränkung.
  • Freies Gewebe ist beweglich und durchlässig. Der ungestörte Fluss in Arterien, Venen, Kapillaren, Lymphgefäßen und im Hirn-Rückenmark-System ist in der Osteopathie die Basis für gesundheitliche Regulationsfähigkeit.

Anwendung:
Für die osteopathische Behandlung stehen uns eine Vielzahl verschiedener Behandlungstechniken zur Verfügung. Die Auswahl richtet sich nach der individuellen Diagnose. Die Behandlungsdauer ist dementsprechend unterschiedlich und kann von 30 Minuten bis hin zu über 60 Minuten betragen.

Bringen Sie bitte zu jeder Behandlung ein Handtuch mit und tragen Sie bequeme Kleidung.

Die Osteopathie wird in Deutschland, im Gegensatz beispielsweise zu den USA, von der schulmedizinischen Wissenschaft kaum anerkannt, weil sich die schulmedizinischen bzw. osteopathischen Auffassungen der Krankheitsursachen und ihrer Behandlung zu deutlich unterscheiden. Deshalb weisen wir aus rechtlichen Gründen, dass in beispielhaft aufgeführten Anwendungsgebieten, weder ein Heilversprechen, noch die Garantie einer Linderung und / oder Verbesserung der Krankheit liegen kann. Trotz einiger Studien, sind keine wissenschaftlichen Beweise zur Wirksamkeit der Therapie anerkannt.

Myofasziale Realeasetechnik

Myofascial Release umfasst Techniken mit gezielten Manipulationen und Tiefengewebe-Techniken des tiefliegenden Bindegewebes und ist eine Disziplin der Osteopathie.

Faszientherapie nach Typaldos

Typaldos entdeckte bei seinen Beobachtungen 6 verschiedene Distorsionen der Faszien. Diesen 6 Distorsionen ordnete er die entsprechende Körpersprache des Patienten zu. So wird dem Therapeuten bereits beim Sehen der Körpersprache seines Patienten klar, um welche Distorsion es sich handelt.

THERAPIE:Nachdem die vorliegende Distorsion erkannt wurde, erfolgt die Therapie in erster Linie mittels spezifischer manueller Handgriffe. Zum Teil sind diese für den Patienten etwas unangenehm. Gelegentlich können zur Unterstützung kleinere Hilfsmittel zum Einsatz kommen.

SOT – sanfte Chiropraktik

Diese sanfte sichere Therapieform arbeitet durch Lagerung auf Blöcken mit dem Eigengewicht und der Atmung des Patienten.

Die Patienten werden abhängig von der Schwere der vorliegenden Beschwerden in 3 Kategorien eingeteilt. Nach entsprechender Diagnostik, erfolgt eine spezifische Behandlung durch Anwendung von verschiedenen Blocktechniken.

Low Force Instrument Technik mit dem Aktivator

Über den Beinlängentest können Störungen identifiziert  und mit dem Aktivator, einem mechanischem Impulsgeber  in jeder Körperregion Korrekturen ohne „Knacken“ durchgeführt  werden.  Die Impulse sind risikoarm und  können auch bei  Osteoporose, bei Kleinkindern und älteren Patienten  angewandt werden.